description

Niederlage in Königswiesen

Foto:Baumgartner
 
Im Duell Absteiger gegen Aufsteiger standen sich am Samstagnachmittag die beiden Teams aus Königswiesen und Schweinbach gegenüber. Zum Schluss sollten sich die Söllradl-Jünger mit 2:1 durchsetzen, doch alles der Reihe nach:

Aufsteiger geht in Führung, Absteiger gleicht aus
Von Beginn an entwickelte sich eine irrsinnig intensive Partie. Und in der 1. Minute hätte es schon 1:0 für die Hausherren stehen müssen, doch Tschechenbomber Igor Nitriansky scheiterte an der starken Parade des Schweinbacher Keepers. Keine fünf Minuten später machte es die Friedinger-Elf besser. Daniel Halmdienst nahm sich ein Herz und knallte das Ding aus 30 Metern in die Maschen. Beinahe im direkten Gegenzug waren aber auch die Mühlviertler-Alm-Kicker erfolgreich. Nach einem Schuss außerhalb des Sechzehners stand Offensivkünstler Jan Kovacicin  goldrichtig und staubte gekonnt ab. Danach fanden beide Mannschaften keine wahren Hochkaräter mehr vor. Königswiesen hatte zwar mehr Spielanteile und übte meist mehr Druck aus, konnte aber in der Offensive keine entscheidenden Akzente mehr setzen und so ging es nach 45 Minuten zum Pausenplausch.

Turbulente Schlussphase bringt die Entscheidung
Anfang der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel ein wenig. „Schweinbach wollte das Ergebnis verschleppen und wir konnten lange Zeit nicht wirklich gefährlich werden,“ resümmierte Coach Horst Söllradl im Talk mit der Fanreport-Redaktion. Nach einem Doppeltausch der Hausherren kam aber wieder frischer Wind ins Spiel der Söllradl-Jünger und kurz darauf fiel auch die Entscheidung. Martin Pilz tankte sich auf seiner Seite souverän durch und zirkelte einen Traum-Stangler in den Strafraum. Dominik Raffetseder verlängerte die Hereingabe mit der Ferse und der alleine vor dem Tor postierte Jan Kovacicin  musste nur noch „dekuji“ (tschech. danke) sagen.

Anschließend überschlugen sich die Ereignisse. Schweinbach warf alles nach vorne und das ermöglichte natürlich einige gute Kontermöglichkeiten für die Hausherren. Eine dieser Chancen wollte Nitriansky nützen, doch der tschechische Ausnahmekicker kam am starken Schlussmann der Gäste, Mario Weissengruber, nicht vorbei. Weissengruber verletzte sich in dieser Situation und musste ausgewechselt werden. Als er bereits die Linie übertreten hatte und Manuel Holzmann statt ihm zwischen den Pfosten stand, warf der Keeper seine Fäustlinge an die Bande. Der Unparteiische ahndete dies mit einer Gelben Karte und zeigte Weissengruber somit zum zweiten Mal den gelben Karton.

Bericht: fanreport.com